Lehmann Brothers Bankrott und Merill Lynch durch Bank of America gekauft!
In der Bankenkrise wird es einfach nicht ruhig. Nachdem ich am Wochenende gehört hatte das ggf. die Britische Barclays and Lehmann Brothers interessiert sein könnte heißt es nun das die Amerikanische Traditions Investmentbank Pleite ist. Ein Retter ist nicht in Sicht, der Amerikanische Staat stellt keine Mittel zur Verfügung, wie im Fall Bear Stean. Das wird für Viele Investmentbänker bedeuten, Jobverlust oder zumindest den Gürtel extrem Eng schnallen. Nach 4 Milliraden Dollar Verlust alleine im letzten Quartal ist nun das Aus für Lehmann Brothers scheinbar unvermeidlich. Vor allem wenn man die unglaubliche Summe von 630 Millarden Dollar Schulden betrachtet die Lehmann Brothers gesammelt hat. Man stelle sich das mal vor, das ist mehr als das doppelte des Deutschen Haushaltes den Onkel Steinmeier pro Jahr verwalten darf. Wie kann es sein das eine Bank 630 Millarden Dollar Schulden anhäuft …! Ungalublich.
Zur gleichen Zeit, quasi im Nebensatz erwähnt, erfährt man das es neben Lehmann Brothers auch Merill Lynch erwicht hat. Nur gibt es hier bereits einen Retter der ganze 50 Milliarden Dollar auf den Tisch legt und die Investmentbank komplett übernimmt. Die Bank of America hat das entsprechende Polster und man kann davon ausgehen das Merill Lynch ein echter Schnapp war. Trotzdem ist es gewagt in so schweren Zeiten 50 Milliareden Dollar, im schlimmsten Fall, in ein Faß ohne Boden zu stecken.
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September 15th, 2008 at 09:30
Es ist ja noch ein bischen brisanter, als hier dargestellt, denn eigentlich wurde auch vor allem die Bank of America als Retter von Lehman Brothers gehandelt. Auch noch am Wochenende, aber gut, nun darf man sich bei Merrill Lynch freuen und Lehman Brothers bleibt wohl tatsächlich nur noch die Insolvenz. Verrückte Krisenwelt. Ich bin gespannt, wen’s noch erwischt und wer am Ende profitiert!